Ein reservierter Tisch, der leer bleibt. Zutaten, die vorbereitet wurden. Personal, das da ist. Aber kein Gast. No-Shows kosten Restaurants Umsatz und sind gleichzeitig eines der Probleme in der Gastronomie, gegen das sich am meisten tun lässt.

Was ist ein No-Show und wie groß ist das Problem?

Ein No-Show ist ein Gast, der reserviert hat, aber weder erscheint noch absagt. Wie stark ein Restaurant davon betroffen ist, hängt vom Konzept, der Lage und der Gästestruktur ab. Auch nur wenige leere Tische an einem Abend bedeuten Umsatz, der nicht mehr nachgeholt werden kann.

Jeder No-Show bedeutet einen Tisch, der für andere Gäste blockiert war, aber leer blieb. Über einen längeren Zeitraum summiert sich das spürbar.

Die wirksamsten Maßnahmen im Überblick

MASSNAHME 01

Erinnerungs-Mail 24h vorher

Eine einfache und wirksame Maßnahme. Eine freundliche Mail mit Datum, Uhrzeit und einem Stornierungslink hilft vielen Gästen, den Termin nicht zu vergessen.

MASSNAHME 02

Einfache Online-Stornierung

Wer stornieren muss, aber anrufen soll, lässt es oft bleiben. Wer per Klick stornieren kann, tut es eher. Das gibt dem Restaurant Zeit, den Tisch neu zu vergeben.

MASSNAHME 03

Bestätigungsmail mit Details

Eine sofortige Bestätigungsmail nach der Buchung erhöht die Verbindlichkeit der Reservierung.

MASSNAHME 04

Warteliste einrichten

Wenn ein Tisch kurzfristig frei wird, lässt sich ein Gast von der Warteliste nachrücken. Das kann den wirtschaftlichen Schaden begrenzen.

Was bei No-Shows wirklich hilft und was übertrieben ist

Erinnerungs-Mail: unverzichtbar

Ein Hebel mit geringem Aufwand. Viele No-Shows passieren nicht aus Böswilligkeit, sondern weil Gäste den Termin schlicht vergessen haben. Eine kurze Mail 24 Stunden vorher mit einem klickbaren Stornierungslink löst das Problem in vielen Fällen.

Online-Stornierung: unterschätzt

Gäste, die stornieren möchten, aber anrufen müssten, stornieren häufig gar nicht. Sie fühlen sich unwohl beim Anruf, verschieben es und erscheinen am Ende einfach nicht. Ein direkter Stornierungslink in der Bestätigungsmail macht die Hürde minimal.

bitteplatz.de verschickt automatisch eine Bestätigungsmail mit Stornierungslink. Gäste können jederzeit selbst stornieren, der Tisch wird sofort wieder freigegeben, ohne zusätzliche Kosten pro Reservierung.

Kreditkartenpflicht: wirksam, aber zweischneidig

Eine hinterlegte Kreditkarte mit Strafgebühr bei No-Show kann die No-Show-Rate senken. Allerdings schreckt sie auch einen Teil der Gäste ab, besonders bei einfacheren Konzepten oder niedrigem Durchschnittsbon. Für gehobene Restaurants mit langen Wartelisten kann es trotzdem sinnvoll sein.

Überbuchen: riskant

Manche Restaurants buchen absichtlich mehr Tische als vorhanden, ähnlich wie Airlines. Das kann funktionieren, aber wenn alle Gäste erscheinen, entsteht ein schlechtes Erlebnis. Besser: Warteliste statt Überbuchung.

Wie viel lässt sich realistisch erreichen?

Eine automatische Erinnerungs-Mail und eine einfache Online-Stornierung sind aus Restaurantsicht oft der einfachste Hebel, ohne dass genaue Erfolgsquoten pauschal versprochen werden können, das hängt zu sehr vom einzelnen Restaurant ab.

Häufige Fragen

Wie groß ist das No-Show-Problem?

Das schwankt stark je nach Konzept. Besonders betroffen sind Restaurants ohne automatische Erinnerungsfunktion.

Hilft eine Kreditkartenpflicht?

Sie kann No-Shows reduzieren, schreckt aber auch einen Teil der Gäste ab. Erinnerungs-Mails sind eine niedrigschwelligere Alternative.

Wann sollte man Gäste erinnern?

Idealerweise 24 Stunden vor dem Termin. Eine kurze, freundliche Mail mit einem Stornierungslink ist ausreichend.

Erinnerungsmail und Stornierung automatisch

bitteplatz.de verschickt Bestätigungsmail und Stornierungslink automatisch. Kein manueller Aufwand.

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